#wissenROCKT! Kreislaufwirtschaft Advisory Board 2026: Quo Vadis Industrie?

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Kreislaufwirtschaft oder was - Quo Vadis Industrie?

Am 17. Februar 2026 traf sich das Advisory Board der #wissenROCKT 6. Close the Circle Konferenz bei Schiefer Rechtsanwälte. Vertreter*innen aus Holz- und Papierindustrie, Textilwirtschaft, Verpackungsindustrie, Möbelbranche, Landwirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel, Infrastruktur, Forschung sowie aus der Rechtsberatung diskutierten die strategischen Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft für das laufende Jahr.

Anwesend waren:

  • Reinhard Backhausen (Backhausen textile & circular)
  • Hendrik de Vries (ÖBB-Infrastruktur AG)
  • Roman Eberharter (Betten Eberharter)
  • Harald Frühwirth (Teufelberger Strapping Solutions)
  • Gerald Gruber (Fixkraft-Futtermittel)
  • Ronald Holzleitner (Linz Textil)
  • Alexander Kainer (Holzindustrie Pfeifer)
  • Stefan Martineau (Fraunhofer Austria)
  • Elisabeth Moser-Marzi (Moser Marzi Rechtsanwälte)
  • Martin Schiefer (Schiefer Rechtsanwälte)
  • Andreas Streit (Billa/REWE)
  • Hannes Thaler (Heinzel Holding).

Die Kreislaufwirtschaft wird nicht mehr grundsätzlich infrage gestellt. Sie ist als strategisches Ziel akzeptiert. Strittig bleibt jedoch, unter welchen wirtschaftlichen und regulatorischen Bedingungen sie tatsächlich tragfähig wird.

Drei Themen zogen sich durch das Gespräch: Kostenwahrheit, europäische Rohstoffabhängigkeit und die praktische Umsetzbarkeit im Rahmen regulatorischer Vorgaben.

Kreislaufwirtschaft beginnt schon beim Produktdesign.

Andreas Streit, Billa

Die Normen müssen stimmen, sonst unterschreibt kein Techniker.

Hendrik de Vries, ÖBB-Infrastruktur

Wir müssen uns einem Geschäftsmodell aus China zur Wehr setzen.

Ronald Holzleitner, Linz Textil

Lebenszyklusdenken als wirtschaftlicher Prüfstein

Wie werden Investitionen bewertet? Der Anschaffungspreis ist ein klarer Orientierungspunkt – und leider immer noch oft der einzige, wenn es um konkrete Entscheidungen in Vergabe und Beschaffung geht. Kein Wunder, dass nachhaltige Lösungen, die bereits die gesamte Verantwortung über den Lebenszyklus eingepreist haben, dann teurer sind. Da sollten wir genauer hinschauen:

Rechtsanwalt Martin Schiefer kritisiert: „Herstellkosten, Herstellkosten, Herstellkosten, aber nicht Lebenszyklus.“ Aus seiner Sicht werden langfristige Auswirkungen zu wenig berücksichtigt. Wartung, Reparaturfähigkeit, Entsorgung und systemische Effekte blieben häufig außerhalb der Bewertung. Er plädierte dafür, Beschaffung als aktives Steuerungsinstrument zu begreifen: „Beschaffung muss das Belohnungstool sein.“ Damit verbindet sich die Forderung, Lebenszykluskriterien nicht nur formal zuzulassen, sondern strukturell zu verankern: "Wer Produkte langlebig konstruiert oder Materialien im Kreislauf hält, sollte im Vergabeprozess nachvollziehbare Vorteile haben.“ Sein Bewertungssystem: ZUKUNFTSPREIS statt HERSTELLKOSTEN.

Hendrik de Vries brachte die Perspektive eines öffentlichen Infrastrukturbetreibers ein. Kriterien für jede Beschaffung müssen so formuliert sein, dass sie objektiv vergleichbar und rechtssicher sind. Lebenszykluskosten könnten berücksichtigt werden, müssen jedoch präzise definiert sein.

Hier zeigt sich eine systemische Herausforderung: Kreislaufwirtschaft bewertet Gesamtwirkungen über lange Zeiträume. Das Vergaberecht arbeitet mit klar messbaren, formal nachvollziehbaren Kriterien. Zwischen beiden Logiken entsteht ein Abstimmungsbedarf. Was wirtschaftlich plausibel erscheint, muss juristisch belastbar formuliert werden: Welche Nutzungsdauer wird angesetzt? Wie werden Wartungskosten berechnet?... Wenn solche Parameter nicht eindeutig festgelegt sind, besteht die Gefahr, dass Anbieter*innen die Berechnung unterschiedlich interpretieren oder Vergaben angefochten werden.

Dieser Frage werden wir auch auf unserer Konferenz nachgehen: Wie integrieren wir die Lebenszykluskosten in Ausschreibungen? Welche Bewertungsmodelle gilt es zu entwickeln, die rechtssicher, marktgerecht und zugleich transformativ wirksam sind?

 

Regulatorische Dynamik 2026: Chance oder Hemmschuh?

Rechtsanwältin und Abfallrechtsexpertin Elisabeth Moser-Marzi wies darauf hin, dass Österreich bei der Klimaperformance hinterherhinkt und sich insgesamt zu langsam bewegt. Gleichzeitig kritisierte sie, dass Teile der europäischen Regulatorik in ihrer derzeitigen Ausgestaltung wirtschaftlich problematische Effekte erzeugen können.

Insbesondere im Kunststoffbereich sind Business Cases aktuell schwer darstellbar. Hohe Energiepreise, globale Konkurrenz und komplexe Vorgaben führen dazu, dass europäische Produzenten gegenüber asiatischen Anbietern ins Hintertreffen geraten.

Dagegen berichtete Hendrik de Vries aus Sicht eines großen Infrastrukturunternehmens, dass der Green Deal eine innovative interne Dynamik ausgelöst hat. „Die Regulatorik hat uns quasi gezwungen, harte Ziele im Nachhaltigkeitsbereich zu formulieren und einen ganzen Strategieprozess darauf aufzusetzen. Diese Chance können auch KMUs ergreifen!“

Natürlich werden hier auch gegenteilige Positionen diskutiert. Etwa der administrative Aufwand, das Fehlen anderer Regulatorik, wie z.B. die Abfallende-Diskussion, etc. Die Runde fordert hauptsächlich klarere, praktikablere Vorgaben, die wirtschaftliche Realität und Umsetzbarkeit stärker berücksichtigen.

Aus Holz-, Textil- und Verpackungsperspektive wurde mehrfach angemerkt, dass europäische Regulierung zunehmend stark in technische Details eingreift und damit Kosten sowie administrativen Aufwand erhöht. Als Beispiel wurde die Umsetzung der EUDR (European Deforestation Regulation) genannt, bei der sehr präzise Herkunftsnachweise gefordert werden: „Die EUDR verlangt Transparenz, welcher Baum in welchem Papier drin ist.“, so Alexander Kainer von Pfeifer. Das ist schlichtweg nicht leistbar.

Stimmt also das Verhältnis zwischen Aufwand und praktischer Wirkung? Und können europäische Unternehmen unter diesen Bedingungen im internationalen Wettbewerb bestehen?

Für 2026 zeichnet sich daher ein doppelter Bedarf ab: regulatorische Klarheit und ökonomische Anschlussfähigkeit. Unternehmen wollen wissen, was konkret gilt – und wie sich Investitionen rechnen. Regulierung wird in der Runde als notwendig anerkannt, gleichzeitig sollen aber auch durch gezielte Belohnungseffekte Anreizsysteme geschaffen werden.

Rohstoffe, Industriepolitik und Wettbewerbsfähigkeit

Ein zentrales Themenfeld war die Rohstoffbasis Europas: „Unser größtes Problem ist schlichtweg, dass wir zu wenig Rohstoffe am Kontinent haben,“ so Reinhard Backhausen. Kreislaufwirtschaft wird damit nicht zum Nice-to-have Thema, sondern DIE Chance, auch in 10-20 Jahren noch Ressourcen für unseren Wohlstand zu haben – wenngleich nicht jedes Konsumverhalten von heute zukunftsfähig ist.

Europa ist in vielen Bereichen strukturell abhängig – von Eiweißfuttermitteln über Textilfasern bis hin zu industriellen Vorprodukten. Gerald Gruber von Fixkraft Futtermittel verwies am Beispiel Soja auf die hohe Importquote, Ronald Holzleitner von Linz Textil ergänzte aus Sicht der Textilindustrie: „Wir schaffen es in Europa ja praktisch gar nicht, diesen Kreislauf richtig zu schließen. Die vielen importierten Rohmaterialien im (fast) fashion Bereich machen es uns zusätzlich schwer.“

Positive Beispiele gibt es aber dennoch: Im Bereich gebrauchter IT- und Unterhaltungselektronik etwa, im Recycling von Aluminiumverpackungen, beim Einwegpfand, sowie auch im Gebäude- und Fahrzeugsektor kommt nicht zuletzt durch die Regulatorik Schwung rein.

Diese Abhängigkeit trifft auf volatile Weltmärkte, Billigimporte und geopolitische Unsicherheiten. Gleichzeitig wurde in der Runde darauf hingewiesen, dass Europa regulatorisch früh gehandelt hat. „Europa muss erkennen, dass es einen Lead hat.“, hieß es aus dem Handel. Der Vorsprung liegt in verbindlichen Nachhaltigkeitsstandards, Transparenzpflichten und der politischen Verankerung der Kreislaufwirtschaft. Wenn diese Standards wirtschaftlich tragfähig umgesetzt werden, können sie zur Grundlage wettbewerbsfähiger Technologien und Geschäftsmodelle werden.

Den Übergang von Primär- zu Sekundärrohstoffen verstehen die Expert*innen in Summe als strategische Chance – trotz bestehender Hürden. Sekundärmaterialien sind häufig teurer als Primärrohstoffe, teilweise technisch unterlegen und regulatorisch komplex. Alexander Kainer formulierte die Erwartungshaltung so: „Alles, was aus der Kreislaufwirtschaft kommt, sollte doch eigentlich günstiger sein.“ Ja, wenn wir Kostenwahrheit ansetzen würden. Doch in der Praxis ist oft das Gegenteil der Fall. Auch internationale Wettbewerbsverhältnisse spielen eine Rolle: „China überflutet uns mit PP Granulat geradezu, da ist man mit Kreislaufwirtschaft nicht wettbewerbsfähig“, wies Harald Frühwirth hin.

Die wirtschaftliche Gesamtlage verstärkt diese Problematik. Sinkende Margen, zurückhaltende Investitionen und hohe Energiekosten begrenzen die Spielräume vieler Unternehmen. In Branchen mit schwacher Nachfrage wird kurzfristige Stabilisierung priorisiert. Strategische Rohstoffsicherung bleibt zwar Ziel, ihre Umsetzung hängt jedoch stark von der betriebswirtschaftlichen Darstellbarkeit ab.

Doch liegt gerade in der nun notwendigen Entwicklung neuer Geschäftsmodelle eine wirtschaftliche Chance: „Kreislaufwirtschaft ist Innovation“, so Reinhard Backhausen. Und wir alle wissen, dass Innovationen erst mal eine Vorfinanzierung brauchen, bevor der ROI eintritt.

Für 2026 rückt damit die Frage in den Mittelpunkt, unter welchen Preis-, Energie- und Marktbedingungen Sekundärrohstoffe tatsächlich attraktiv werden. Die strategische Notwendigkeit wird breit anerkannt. Entscheidend ist, ob sich die Transformation auch unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen tragen lässt.

Amerika und China betreiben Industriepolitik höchster Ordnung. Das müssen wir Europäer auch.

Alexander Kainer, Holzindustrie Pfeiffer

Die Überregulierung der EU fördert Deindustrialisierung.

Elisabeth Moser-Marzi, Abfallrechtsexpertin und Umweltrechtsanwältin

Wer Produkte langlebig konstruiert oder Materialien im Kreislauf hält, sollte im Vergabeprozess nachvollziehbare Vorteile haben.

Martin Schiefer, Schiefer Rechtsanwälte

Ressourcen im Kreislauf halten

Doch Kreislaufwirtschaft beginnt nicht erst bei der Entsorgung, sondern deutlich früher. Nach Refuse kommt Rethink – also müssen wir uns das Produktdesign genauer ansehen.

Wenn Materialien nicht trennbar sind oder Verbundstoffe eingesetzt werden, wird spätere Wiederverwertung technisch schwierig oder unmöglich. Untrennbar kombinierte Materialien sind nicht sauber separierbar, am bleibt Ende häufig nur thermische Verwertung statt stofflichem Recycling.

Doch selbst wenn Produkte technisch kreislauffähig sind, entscheidet die rechtliche Einordnung über ihren weiteren Weg. Hendrik de Vries wies darauf hin, dass Materialien häufig zu früh als Abfall deklariert werden. Mit dieser Einstufung greifen strengere Dokumentations-, Transport- und Genehmigungspflichten. Eine rechtlich sichere Re-Klassifizierung hätte also viele Vorteile.

Materialien länger im System zu halten, betrifft nicht nur Kunststoffe, Holz oder Verpackungen. Auch Kohlenstoffströme geraten in den Fokus. Hannes Thaler, Heinzel Holding regte an: „In Zukunft wird das CO2 ein Produkt sein, das man vermarkten kann.“

Gemeint ist biogenes CO₂, das abgeschieden und industriell genutzt werden kann. Die Logik bleibt dieselbe: Stoffe, die bisher als Emission galten, werden als Ressource betrachtet. Auch hier entscheidet der regulatorische Rahmen darüber, ob Nutzung möglich ist und Investitionen stattfinden.

Schließlich wurde der Gedanke noch weiter gefasst. Stefan Martineau erinnerte daran, dass Rohstoffe nicht nur in aktuellen Lieferketten liegen, sondern bereits in Gebäuden, Infrastrukturen und Konsumgütern gebunden sind: „Jeder Mensch auf diesem Kontinent besitzt 10.000 Dinge.“

Diese Bestände bilden ein enormes Materiallager. Ihre Nutzung setzt allerdings technische Lösungen, Erfassungssysteme und passende Marktmechanismen voraus. Hier ist noch ein weiter Weg zu gehen, der auch bei der Aufklärung aller Menschen beginnen muss.

Zwischen Produktdesign, Abfallrecht, CO₂-Nutzung und Materiallagern liegt damit eine gemeinsame Fragestellung: Wie gelingt es, vorhandene Stoffe in den Kreislauf zu bringen und dort zu halten, sowie ihre Nutzung regulatorisch wie technisch abzusichern? Für 2026 rückt genau diese systemische Abstimmung stärker in den Vordergrund.

Allianzen und koordinierte Interessenvertretung

Neben regulatorischen, technischen und wirtschaftlichen Fragen wurde ein weiterer Aspekt deutlich: Kreislaufwirtschaft wird zunehmend in organisierten Zusammenschlüssen vorangetrieben.

Die Kreislaufwirtschaftsdelegation um Reinhard Backhausen vereint mittlerweile rund 55 Unternehmen und Organisationen. Zu den Beteiligten zählen große Industrie- und Handelsunternehmen wie Siemens, Andritz oder Red Bull. Ziel sei es, Kreislaufwirtschaft politisch voranzubringen: „Wir wollen die Kreislaufwirtschaft pushen, speziell bei der Politik.“

Auch auf Branchenebene existieren vergleichbare Initiativen. Roman Eberharter verwies auf die österreichische Matratzen-Allianz, deren Ziel es ist, die Branche schrittweise zirkulär auszurichten und strukturelle Lösungen für Sammlung und Verwertung zu entwickeln. Hier geht es weniger um politische Einflussnahme als um operative Koordination innerhalb einer Branche.

Generell sind stabile Lieferketten und zuverlässige Strukturen entlang der gesamten Wertschöpfungskette unerlässlich. Auch darauf müssen Unternehmen – sei es durch Ausschreibungen oder andere Verträge – achten und Win-Win-Situationen für alle Player herstellen, sonst scheitert das Vorhaben wieder.

Das Advisory Board regte einen politischen Schulterschluss zwischen Ministerien und Wirtschaft an. Kreislaufwirtschaft ist eine Koordinationsaufgabe zwischen Politik, Industrie und institutionellen Akteur*innen.

Die Close the Circle Konferenz versteht sich dabei selbst als Plattform, auf der solche Allianzen entstehen und weiterentwickelt werden. Vertreter*innen aus Industrie, Politik, Forschung und Interessensvertretungen treffen hier aufeinander, um koordinierte Lösungsansätze voranzubringen.

Fazit

Über alle Themen hinweg verdichtet sich ein klares Bild: 2026 wird ein Jahr der Umsetzung. Die strategische Richtung ist in weiten Teilen definiert: Kreislaufwirtschaft wird strukturelle Notwendigkeit anerkannt.

Die Unterschiede liegen im Tempo und Handlungsspielraum, weniger im Ziel. Während einige Unternehmen bereits konkrete Transformationsschritte gehen, stehen andere unter erheblichem Investitionsdruck. Marktakzeptanz, regulatorische Anforderungen und administrative Komplexität bestimmen maßgeblich die Geschwindigkeit der Umsetzung. Gleichzeitig eröffnen Effizienzpotenziale, resilientere Lieferketten und neue Geschäftsmodelle wirtschaftliche Perspektiven.

Die Close the Circle Konferenz bietet den Rahmen, in dem unterschiedliche Positionen erläutert und diskutiert werden. Aus konkreten Praxisbeispielen werden Chancen und Hürden sichtbar. Die Verbindung aus Industrie, Politik, Interessensvertretungen und Zivilgesellschaft schafft Perspektivenvielfalt und Handlungsraum für starke, nachhaltige Allianzen. Wir sehen uns dort!

Hier anmelden: Die CLOSE THE CIRCLE VI – Konferenz für Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung, 04.11.2026

Programm und Speaker

Best Practice und Podiumsdiskussionen mit Entscheidungträger*innen von OMV, Billa/REWE, DHL, brantner, ÖBB-Infrastruktur AG uvm.

Einreichen zum CTC Award – bis 15.10.2026

Informieren und einreichen!

Lösungen, mutige Schritte, haltbare Geschäftsmodelle, sinnstiftende Produkte und Dienstleistungen, herausragende Unternehmen, … die praxisrelevant und mit klarem gesellschaftlichem Impact für geschlossene Kreisläufe sorgen, stellen wir ins Rampenlicht! Wir zeigen auf, was alles schon möglich ist, wie sehr es sich lohnt, vorne mit dabei zu sein. Gemeinsam machen wir Mut, neue Wege zu beschreiten.

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