Digital first: Software macht die Bauwirtschaft zukunftssicher
Bauen kostet – Zeit, Ressourcen und Geld. Doch wer heute effizient, nachhaltig und wettbewerbsfähig bauen will, braucht mehr als Maschinen und Material: Er braucht Daten, Schnittstellen und vernetzte Systeme.
Oliver Gratzl von NEVARIS, führender Anbieter von Bausoftware, zeigt im Interview, wie digitale Lösungen von der Planung bis zur Ausführung wirken und wie sich mit Automatisierung, KI und cloudbasierten Plattformen Effizienzpotenziale heben lassen. Besonders spannend: Die Rolle von Change Management, der Einfluss des Generationenwechsels – und warum Digitalisierung längst mehr ist als nur ein technisches Update.
Alexander Ghezzo: Effizienz und Kooperation sind wichtige Hebel, um Baukosten im Griff zu halten. Was ist dabei der Beitrag der Software?
Oliver Gratzl: Software verbindet – sie fördert die Zusammenarbeit und ermöglicht effizientere Abläufe. Durch die Vermeidung von Medienbrüchen und die abteilungsübergreifende Integration, auch über Unternehmensgrenzen hinweg, werden manuelle Prozesse reduziert und Fehlerquellen minimiert. Digitale und automatisierte Anwendungen senken Kosten und ermöglichen eine präzisere Kostenkontrolle. Ein gutes Beispiel sind API-Schnittstellen : Sie verbessern die Ressourcenverwaltung, verhindern Materialengpässe und reduzieren Überbestände.
Alexander Ghezzo: Wie entwickelt sich der digitale Aspekt des Bauens weiter? Welche Rolle spielt dabei KI?
Oliver Gratzl: Die Bauindustrie steht vor einem Paradigmenwechsel. Die Digitalisierung bietet enorme Chancen, um Prozesse effizienter, nachhaltiger und kostengünstiger zu gestalten. Gleichzeitig sind die Herausforderungen immens, denn die Branche muss veraltete Strukturen überwinden, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Bedeutung der Digitalisierung, die nicht nur notwendig ist, sondern auch eine Vielzahl an Möglichkeiten, die sich eröffnen. Die wird im folgenden Whitepaper erklärt: Von effizienteren Planungsprozessen über optimierte Kommunikation bis hin zur Nutzung innovativer Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung. Die Digitalisierung der Baubranche | NEVARIS Bausoftware
Künstliche Intelligenz wird künftig eine zentrale Rolle bei der Optimierung von Bauprozessen spielen und bietet vielfältige Möglichkeiten - von der Planung über die Kalkulation bis hin zur Ausführung. Sie unterstützt Unternehmen dabei, Prozesse zu analysieren, Engpässe zu erkennen und Entscheidungen datenbasiert zu treffen.
KI bergen jedoch auch Herausforderungen, wie etwa die Datensicherheit.
Ein ausführlicher Einblick dazu findet sich auch in diesem Blogbeitrag:
👉 Bauunternehmen: Prozesse optimieren mit KI und Digitalisierung
Alexander Ghezzo: Wo liegen die Hindernisse zur Digitalisierung des Bauprozesses?
Oliver Gratzl: Die größten Herausforderungen liegen weniger in der Technik als in der Akzeptanz. Häufig bestehen Vorbehalte in den Teams – etwa die Sorge um fehlende Expertise oder der Respekt vor dem Veränderungsaufwand. Hier ist aktives Change Management entscheidend: Nur wenn Mitarbeiter frühzeitig eingebunden und geschult werden, kann Digitalisierung nachhaltig gelingen.
Alexander Ghezzo: Wie steht es um das Verhältnis von Kosten und Nutzen? Lassen sich Einsparungspotenziale konkret beziffern?
Oliver Gratzl: Digitale Lösungen bringen klare Effizienzgewinne – etwa durch automatisierte Prozesse, bessere Auslastung und geringere Fehlerquoten. Die konkreten Einsparungspotenziale hängen jedoch stark von der Unternehmensgröße und dem Digitalisierungsgrad ab.
Alexander Ghezzo: Der Generationenwechsel findet langsam überall statt. Bedeutet das auch mehr Offenheit gegenüber Digitalisierung?
Oliver Gratzl: Ja, eindeutig. In Unternehmen, in denen die jüngere Generation zunehmend Verantwortung übernimmt, beobachten wir eine deutlich größere Offenheit gegenüber digitalen Lösungen. Prozesse werden neu gedacht, und der Wunsch nach modernen, integrierten Tools wächst. Junge Akteure und einige Projekte zeigen, dass dieser Wandel bereits erfolgreich gelebt wird. Dennoch bleibt die Branche insgesamt noch eher zurückhaltend – der Veränderungsdruck wächst jedoch spürbar.
Alexander Ghezzo: Es gibt viele Einzellösungen in Sachen Prozesseffizienz. Wie kann man die Komplexität managen oder vermeiden?
Oliver Gratzl: Einzellösungen führen oft zu Datensilos und erschweren den reibungslosen Informationsfluss zwischen Systemen. Ganzheitliche Lösungen – wie sie NEVARIS anbietet – schaffen hier Abhilfe: Sie vernetzen alle Prozessschritte, reduzieren Schnittstellenprobleme und sorgen für mehr Transparenz, Effizienz und Kontrolle. Eine vorgelagerte Bedarfsanalyse hilft dabei, die passende Lösung zu identifizieren. Als Testsieger bietet NEVARIS ein umfassendes Portfolio, das den gesamten Bauprozess abbildet und optimal auf individuelle Anforderungen abgestimmt ist.
Alexander Ghezzo: Wie sehen Sie den Bauprozess der Zukunft?
Oliver Gratzl: Die Zukunft des Bauens ist digital. Künstliche Intelligenz, Automatisierung und cloudbasierte Systeme werden sämtliche Phasen des Bauprozesses durchdringen. Unternehmen, die den digitalen Wandel aktiv gestalten, sichern sich klare Wettbewerbsvorteile. Angesichts von Fachkräftemangel, Inflation, Nachhaltigkeitsanforderungen und Bürokratie ist Digitalisierung längst kein Nice-to-have mehr – sie ist der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit. Mit NEVARIS haben Bauunternehmen einen starken Partner, der diesen Weg aktiv begleitet.
Alexander Ghezzo: Wohin geht die Reise für NEVARIS?
Oliver Gratzl: NEVARIS bleibt Innovationstreiber in der Baubranche. Themen wie KI, Cloud-Lösungen und Subscription-Modelle prägen die Weiterentwicklung unseres Portfolios. Unser Ziel ist es, Standards zu setzen, Prozesse kontinuierlich zu verbessern und unseren Kunden langfristig zukunftssichere Lösungen zu bieten. NEVARIS steht für Fortschritt – und bleibt in Bewegung.
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