CTC-Award Einreichung: Akaryon
Industriell-urbane Symbiosen sind ein zentrales Versprechen der Kreislaufwirtschaft, doch oft fehlen Einblicke, Standards und Schnittstellen, um dieses Potenzial zu heben. Genau hier setzt das Projekt CircularityOptimizer an: Es verknüpft Stadtplanung, Technologievernetzung und ESG-Management zu einem interaktiven, datengetriebenen Entscheidungswerkzeug. Entwickelt von akaryon, BUSarchitektur und AEE INTEC, unterstützt vom österreichisch-chinesischen Förderprogramm, wird das Tool bereits in Gleisdorf (Österreich) und Suzhou (China) eingesetzt.
Im Interview spricht Franz Niederl über datenbasierte Transformation, partizipative Szenarienentwicklung, sozio-kulturelle KPIs und den Anspruch, Kreislaufwirtschaft strategisch und messbar zu gestalten.
Vincent Hahne: Was war die Geburtsstunde Ihrer Idee?
Franz Niederl: akaryon arbeitet als IT-Partner seit rund 10 Jahren mit der Architektin, Stadt- und Regionalplanerin Laura P. Spinadel an URBAN MENUS: Die Plattform unterstützt die gemeinschaftliche, an Nachhaltigkeitskriterien orientierte Stadt- und Regionalplanung in 3D.
Es folgte die Idee, auch einen interaktiven Technologiekatalog zu entwickeln, mit dessen Hilfe an Planungsprozessen Beteiligte gemeinsam Szenarien für Technologienetzwerke entwerfen können, die eine ideale Kreislaufwirkung entfalten – orientiert an fachlichen Kriterien, Zielgruppenwünschen und Nachhaltigkeitszielen.
Denn: Oft gibt es lokal viel Potenzial für die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft, es fehlen aber Brückentechnologien oder geeignete Kooperationen. Manchmal fehlt auch der Einblick in Fakten zu konkreten Vorteilen neuer Netzwerke.
Auf Grundlage der Idee wurde 2023 das Projekt CircularityOptimizer eingereicht und auch gefördert – im Rahmen eines internationalen Technologieexport-Förderaufrufs, abgewickelt von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und dem chinesischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MOST).
Laura P. Spinadel (BUSarchitektur) leitet das Projekt. Das auf Umweltinformatik spezialisierte Unternehmen akaryon ist mit seiner Software für Nachhaltigkeits-Management und -Reporting ESG-Cockpit dabei. AEE - Institut für Nachhaltige Technologien (AEE INTEC) ist ein weiterer österreichischer Projektpartner und liefert wesentliche Beiträge zum Technologiekatalog des CircularityOptimizers.
Auf chinesischer Seite koordiniert die ARTS Group Co.,Ltd. – das Unternehmen gilt als erstes auf nachhaltiges Gebäudedesign spezialisiertes Architekturbüro aus Suzhou (Provinz Jiangsu). Forschungs- und Wirtschafts-Partner sind dort Jiangsu Langyi Environmental Technology Co., Ltd und das Research Institute for Environmental Innovation (RIET).
Vincent Hahne: Wie hilft Ihre Lösung dabei, Kreislaufwirtschaft umzusetzen?
Franz Niederl: Ein vielversprechendes Konzept zur Förderung der Kreislaufwirtschaft ist die Entwicklung industriell-urbaner Symbiosen (IUS): Akteur*innen aus Industrie und Stadt arbeiten zusammen, setzen Ressourcen, Energie und Materialien effizient ein und vermeiden Abfälle.
Die im gleichnamigen Projekt entwickelte Innovation CircularityOptimizer folgt diesem Ansatz. Sie kombiniert drei wesentliche Funktionen:
- Passende Technologien identifizieren und wählen, die Technologielücken vor Ort schließen – im digitalen Technologiekatalog zu den Dimensionen Material, Energie und Wasser.
- Szenarien zu Technologienetzwerken bilden und partizipativ verändern – dank Schnittstellen zur Stadt- und Regionalplanungs-Plattform URBAN MENUS
- Szenarien analysieren und Kreislaufwirkung berechnen – durch Schnittstellen zur ESG-Management- und Reporting-Software ESG-Cockpit.
Die Anwendbarkeit des Frameworks wird in Österreich und China demonstriert: Im österreichischen Gleisdorf ist eine Abwasserreinigungsanlage Ausgangspunkt für zirkuläre Technologieintegration. In China wird der CircularityOptimizer in Kunshan, Suzhou (Provinz Jiangsu), zur regenerativen Sanierung eines ehemaligen Industriegeländes eingesetzt.
Vincent Hahne: Was hebt Sie von Ihren Mitbewerber*innen ab?
Franz Niederl: Mit dem CircularityOptimizer sind resiliente Technologiekreisläufe nach Symbioseprinzip gestaltbar – systemisch, unter Einbezug aller Nachhaltigkeitsdimensionen und mit Werkzeugen, die Transparenz auch in Kontexten ermöglichen, in denen vielfältige Stakeholder zu einem Konsens finden müssen.
Das Tool unterstützt Entscheidungsprozesse: Es zeigt auf, mit welchen Technologiekombinationen Kreislaufwirtschaftsziele in einem Gebiet erreichbar sind. Zudem erleichtert es die Einschätzung der erzielten Kreislaufwirtschafts-Performance: Es macht relevante Kennzahlen verständlich.
Wesentliche Alleinstellungsmerkmale:
- Jede der drei Kernfunktionen unterstützt den flexiblen Einsatz in der Praxis auf eine spezifische Weise:
- Auswählen, welche Technologie wirklich zur Umgebung passt – auf Basis von Fakten:
Der Technologiekatalog gibt mittels praktischer Factsheets neben technischen und energetischen Merkmalen (z. B. Energiebilanz) und wirtschaftlichen Faktoren auch ESG (Environment, Social, Governance)-Parameter der Technologien an und die Eignung für etwaige Kombinationen. - Wechselwirkungen überblicken und kritische Punkte gemeinsam justieren:
Über die Schnittstelle zu URBAN MENUS können Menschen mit unterschiedlichen Fachhintergründen gemeinsam Technologie-Szenarien in 3D anpassen. Sie können einzelnen Technologien zuschalten zu einem Szenario oder wegschalten und die Auswertungen aller Varianten in die Abwägung einfließen lassen – bis zum Wunsch-Ergebnis. Dabei wird auch beachtet, welche Verbesserungen und welche Verschlechterungen einzelne Änderungen der Technologie-Kombination mit sich bringen. - Berechnungen mit Bezug zu globalen Nachhaltigkeitsstandards, Zielen der Regionalentwicklung sowie Bedürfnissen einzelner Stakeholder: Für die Berechnung der Kreislaufwirkung kann das ESG-Cockpit allgemeine Kennzahlen aus Nachhaltigkeitsstandards heranziehen. Es können aber auch individuelle Kennzahlen definiert werden – ein Beispiel aus dem Bereich der sozialen Wirkung ist z. B. der Nutzen in Personenstunden für diverse Gruppen. Mithilfe des Tools können Berechnungen auch in bestehende Datenlandschaften, beispielsweise für Sustainability Reporting integriert werden – das erleichtert die Einbettung der Maßnahmen in eine gesamtheitliche Nachhaltigkeitsstrategie.
- Auswählen, welche Technologie wirklich zur Umgebung passt – auf Basis von Fakten:
- Das Indikatorensystem umfasst neben dem technischen, ökologischen und wirtschaftlichen auch den sozialen Impact. Es basiert auf dem EU-Überwachungsrahmen für die Kreislaufwirtschaft, der u. a. auch soziale Inklusion reflektiert sowie IUS-spezifische energetischen Indikatoren: Messbar sind neben klassischeren Effekten wie Energie- und Wassereinsparungen sowie direkten CO2-Emissionen auch indirekte Emissionen. Eine Besonderheit sind auch sozio-kulturelle Key Performance Indicators (KPI), die eigens für CircularityOptimizer definiert wurden, um den positiven sozio-kulturellen / gesellschaftlichen Impact in der Planung voranzutreiben: Im Bereich der funktionalen Diversität beispielsweise Beiträge eines Gebiets zur Bildung, Kommunikation oder Erholung, im Bereich der Nutzenden-Diversität der Anteil verschiedener Altersgruppen, die ein Gebiet nutzen, mit Berücksichtigung auch vulnerabler Zielgruppen.
- Weniger Vorkenntnisse notwendig als bei reinen Planungs-Tools: Der CircularityOptimizer verbindet über Wissensstände hinweg, arbeitet im Unterschied zu Planspielen aber mit Realdaten.
- Ausgabe in gewünschter Wissenstiefe: Es ist eine Quick Snoop-Auswertung in S / M / L verfügbar. Es gibt aber auch lehrreich aufbereiteten Detailinfos zur Bewusstseinsbildung Prozessbeteiligter.
- Wenn es schnell gehen muss: Das mehrdimensionalen Bewertungssystem erlaubt schon auf Basis eines groben Datenrahmens umfassende Nachhaltigkeitsanalysen und das Ableiten von symbiotischen Technologie-Szenarien.
- Der CircularityOptimizer liefert bereits in einem frühen Projektplanungs-Stadium richtungsweisende Entscheidungsunterstützung.
- Modularer Aufbau und Schnittstellenoffenheit ermöglichen, dass die Lösung in andere digitale Planungsumgebungen integrierbar Das eröffnet verschiedene Anwendungsfelder.
Vincent Hahne: Vor welchen Hürden stehen Sie aktuell?
Franz Niederl: Auch wenn der CircularityOptimizer Daten-Gaps überbrückt, so können Prozesse umso genauer geplant werden, je mehr präzise Grunddaten vorhanden sind. Die mangelnde Datenverfügbarkeit aufgrund oft fehlender umfassender Nachhaltigkeitsdaten zu Einzelkomponenten ist für zirkuläre Prozesse eine große Hürde. Auch ist der Vergleich zwischen Branchen nicht leicht – es fehlt noch an Benchmarks hierfür.
Weiters fordert die zirkuläre Transformation auch neue Kompetenzprofile, die derzeit erst im Aufbau sind – neben Datenkompetenz für innovativer Prozesse mit Impact, ist auch Know-how in Sachen Kollaboration gefragt. Um hier ein Angebot zu setzen, entwickelten wir in den vergangenen Jahren im Rahmen von geförderten ERASMUS+-Projekten Trainings: URBAN MENUS Educational – Dialogue with a Resilient Future zum Schwerpunkt Resilienz und URBAN MENUS – Making Cities Fit for Green Deal Development zum Schwerpunkt Green Deal als Rahmenkonzept für zukunftsfitte Stadt- und Regionalplanung.
Ein weiterer Punkt: Fehlendes gemeinsames Begriffsverständnis bringt oft Bias in die Prozesse. Auch hier setzen wir mit bisher entwickelten Trainings aber an.
Vincent Hahne: Was treibt Sie persönlich an, sich dem Thema zu widmen?
Franz Niederl: Nicht zuletzt seit den ersten inspirierenden Einblicken in die Klimaforschung in jüngeren Jahren, begleitet mich (Anm. der Redaktion: Petra Busswald) das Ziel, aktiv zur nachhaltigen Gestaltung unserer Welt beizutragen. Dieser Wunsch hat meine Studienwahl und spätere Karriere wesentlich beeinflusst: Als technische Mathematikerin, die auch technischen Umweltschutz studiert hat, setze ich meine Motivation und Kompetenz seit rund 30 Jahren dafür ein, innovative Projekte an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu entwickeln und zu begleiten – seit 1998 als Mitgründerin und -geschäftsführerin der akaryon GmbH.
Besonders wichtig ist mir die Verknüpfung von Technologie und gesellschaftlicher Teilhabe: Unser Unternehmen gestaltet Lösungen mit, die Nachhaltigkeit in den Alltag integrieren und das durch IT, die Umwelt- und Sozialdaten niederschwellig verständlich und nutzbar macht – Handlungen mit Impact brauchen ein solides Fundament.
Ein weiteres Projekt zum Thema Kreislaufwirtschaft, das akaryon neben dem CircularityOptimizer prägt, und das bereits seit rund 15 Jahren, ist REsys: Auch hier geht es um bessere Vernetzung lokaler Systemen für das Erreichen überregionaler Ziele. Im Fokus ist hier speziell die Energiewende und die Strategieentwicklung zur Energieversorgung von Städten und Regionen aus erneuerbaren Quellen. Schwankungen von Energiebedarf und -angebot werden stundengenau berücksichtigt. Auch das Zusammenspiel mit Energiespeicherung wird betrachtet. Effekte neuer Maßnahmen auf die regionale Wertschöpfung können ebenso berechnet werden. Das Tool wird derzeit in der Stadt Graz in Kooperation mit dem Umweltamt weiterentwickelt. Zielgruppe sind hier vor allem Gemeinden, Städte und Regionen.
Projekte, in denen verschiedene Stakeholder aufeinandertreffen entfalten für mich einen besonderen Reiz, da es durch die unterschiedlichen Blicke viel Potenzial gibt, neue Lösungen für bekannte Probleme zu finden und das gemeinsam. Interdisziplinarität ist ein wesentlicher Schlüssel! Auch interessant – hier werde ich kurz bildlich: Was die einen wegwerfen, ist für die anderen manchmal Gold wert. Das können Gedanken sein, die im Rahmen eines interdisziplinären Austauschs nur nebenbei geäußert werden – viel notieren, ist hier meine Devise, damit Ideen nicht verlorengehen. Das können aber, bezogen auf die industriell-urbane Symbiose natürlich auch Energie, materiellere Elemente etc. sein.
Das zu erkennen, was eine Ressource für unterschiedliche Stakeholder je bedeuten kann, ist ein zentrales Element zur Gestaltung der Kreislaufwirtschaft. So können Ströme dahin gelenkt werden, wo sie sinnvoll eingesetzt sind. Durch die Verknüpfung von Tools zur partizipativen Bedürfnis- und Angebotserhebung mit Instrumenten zur Katalogisierung von Best-Practice und jenen zur Impact-Auswertung, die der CircularityOptimizer ja bewältigt, ist eine wesentliche Grundlage für das Miteinander gelegt.
Vincent Hahne: Was wünschen sie sich von Politik und Gesellschaft im Punkto Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft?
Franz Niederl: Es müssen alle Marktteilnehmenden einbezogen werden in den Wandel – neben größeren Verwaltungseinheiten auch Wirtschaftstreibende und neben den Großunternehmen auch Klein- und Mittelbetriebe (KMU), die immerhin 99,7 % der Unternehmen in Österreich ausmachen (BMWET).
Ein wichtiges Thema ist hier Transparenz: Von der Prägung des mehr oder weniger unverbindlich gehandhabten Begriffs Corporate Social Responsibility (CSR) bis zur Verbreitung des Wunsches nach Messbarkeit und verbindlicher Kommunikation und von Environmental, Social and Governance (ESG) vergingen einige Jahre. Heute muss nachhaltiges Handeln zunehmend reporting-fähig sein und das finde ich auch wichtig.
Kreislaufwirtschaft als Worthülse reicht nicht, es braucht Nachweise: Hier setzt unser ESG-Cockpit an – eine Software für das Management von Umwelt- und Sozialverantwortung und Erfüllen von Reporting-Pflichten. Über Schnittstelle zum CircularityOptimizer kann es für die grundlegende Gestaltung der Mitwelt eingesetzt werden – Prävention von hohen Umwelt- und Sozialkosten ist ein wichtiger Hebel, um ein nachhaltigeres Morgen einzuleiten. Denn: Nachhaltigkeit beginnt nicht erst mit der Reporting-Pflicht, sondern schon lange vorher – bei der Planung neuer Systeme.
Auch wenn das Bewusstsein für den Wert von ESG-Betrachtungen schon gestiegen ist, denke ich, es braucht eine verbindliche und klare Gesetzgebung, natürlich fair angepasst an die Kapazitäten von Marktteilnehmenden und Gesellschaft, die das Erheben von Nachhaltigkeitsdaten international vergleichbar ermöglicht, sodass wir für das Erreichen globaler Ziele gut zusammenwirken können. Es sind nicht für jeden Standort die gleichen Lösungen implementierbar, sich etwas abzuschauen ist aber dennoch möglich und mit wachsendem Überblick über die Daten und vor allem auch wachsender Kompetenz, aus den Daten geeignete Handlungen abzuleiten, wird auch synergetisches Voranschreiten beim Erreichen von Klimazielen möglich sein.
Die EU-Taxonomie-Verordnung (EUTAX) mit ihrer Aufschlüsselung der Nachhaltigkeit bestimmter wirtschaftlicher Aktivitäten inklusive Auswirkung auf den „Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft“ ist ein wichtiger Beitrag. Die Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen / Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) (EU-Richtlinie 2022/2464) mit den Europäischen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung / European Sustainability Reporting Standards (ESRS) und dem vereinfachten Freiwilligen Nachhaltigkeitsberichtsstandard für nicht-börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen / Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed SMEs (VSME) ebenso. Die CSRD fordert auch die Berichterstattung im Sinne der Kreislaufwirtschaftsrichtlinie 2008/98/EG (Abfallrahmenrichtlinie), insbesondere durch die Anforderungen des Umweltstandards ESRS E5 (Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft).
Allerdings löst die aktuelle Dynamik in der Gesetzgebung – nicht zuletzt geprägt durch die EU-Omnibus-Initiative – Stress bei (möglichen direkt und indirekt) Betroffenen aus. Der Kreis der Berichtspflichtigen sowie die Berichtsanforderungen unterliegen derzeit aufgrund gesetzlicher Anpassungen beziehungsweise Debatten darüber immer wieder Veränderungen. Ich denke, hier ist es für jeden einzelnen Menschen in der Gesellschaft wichtig, nicht das Wesentliche aus dem Blick zu verlieren: Die bleibende Relevanz von nachhaltigem Handeln auf individueller Ebene. Denn auch bei wechselnden gesetzlichen Rahmenbedingungen liegen Klimafakten auf der Hand und der Beitrag der Kreislaufwirtschaft zum Erreichen von internationalen Klimazielen ist unumstößlich signifikant.
Was auch wichtig ist: Unterstützungsangebote ausbauen, damit der Wandel sich nicht wie eine Last anfühlt (beispielsweise eben für die erwähnten KMU, die vielleicht die Masse der Unternehmen am Markt ausmachen mögen, einzeln betrachtet aber nicht jeweils auch massenhaft Kapazitäten haben). Aufwände müssen gerecht verteilt werden und Vorteile für alle bald spürbar sein. Das geht einerseits durch smarte Strategiebildung, durch die eine oder andere Förderung und den Ausbau öffentlicher Beratungsangebote, das geht aber zusätzlich auch mithilfe von Innovator*innen, die neue Produkte und Services auf den Markt bringen, die kreislauffähige Aktion ermöglichen. Damit „schließe ich den Kreis“ und komme wieder zu einem Beispiel für diese Bemühungen zurück, dem CircularityOptimizer.
Akaryon reichte zum 5.CTC Award ein. Jetzt ist die Frist für den 6. offen! Hier einreichen.